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Assetklassen
Jede Anlageform erzeugt einen Zahlungsstrom — oder eben keinen. Diese Unterscheidung ist der Ausgangspunkt: Wer von einem Investment laufende Einnahmen erwartet, muss wissen, ob es überhaupt welche liefert.
Die Hubs unten werden nach demselben Raster aufgebaut: Ertrag, Kosten, Risiko, Liquidität. Erst dadurch lassen sich Dinge vergleichen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben — ein thesaurierender Indexfonds und eine Photovoltaik-Beteiligung etwa.
Alle neun Klassen
Nach demselben Raster aufgebaut
ETFs & Fonds
Breit gestreute Indexfonds als Basis: Kostenquoten, Ausschüttungsarten und die Besteuerung inklusive Teilfreistellung und Vorabpauschale.
Ausschüttung oder Thesaurierung
P2P-Kredite
Direkte Kreditvergabe über Plattformen: monatlicher Rückfluss, aber Ausfallrisiko und Plattformrisiko gehören zwingend in dieselbe Rechnung.
Zins- und Tilgungszahlungen
Aktien & Dividenden
Einzelwerte und Dividendenstrategien — Ausschüttungsquote, Dividendenhistorie und was von der Bruttodividende netto übrig bleibt.
Dividende und Kursgewinn
Zinsen & Anleihen
Tagesgeld, Festgeld und Anleihen: nominaler Zins gegen reale Kaufkraft, Laufzeiten und Einlagensicherung.
Kupon und Rückzahlung
Immobilien
Direktinvestment, REITs und Crowdinvesting — Bruttomietrendite gegen Nettomietrendite nach Bewirtschaftung und Instandhaltung.
Mieteinnahmen
Rohstoffe & Edelmetalle
Gold, Silber und Industriemetalle liefern keinen Zahlungsstrom — sie kosten Lagerung. Was sie im Portfolio dennoch leisten sollen.
Kein laufender Ertrag
Krypto & Staking
Staking und Lending als Zahlungsstrom, dazu die deutsche Besteuerung mit ihren Haltefristen nach § 23 EStG.
Staking-Erträge
Sachwerte
Wein, Whisky, Uhren und Sammlerstücke: kein laufender Ertrag, dafür Spreads, Lagerkosten und ein enger Käufermarkt.
Wertsteigerung beim Verkauf
Unternehmerische Beteiligungen
Photovoltaik, Infrastruktur und Private Equity — lange Bindung, unternehmerisches Risiko, oft komplexe Steuerstruktur.
Ausschüttungen aus dem Betrieb
Die Darstellung der Assetklassen dient der Einordnung und ist keine Empfehlung für oder gegen eine bestimmte Anlageform. Höhere Ertragserwartungen gehen regelmäßig mit höherem Risiko einher, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.